Ägypten individuell - Aktuelle Informationen

- Aktuelle Informationen

Letzte Aktualisierung: 08.04.2015

 


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Inhaltsverzeichnis und Informationen

(Reihenfolge entspricht den Kapiteln in ÄGYPTEN INDIVIDUELL)

Jetzt nach Ägypten reisen???

1 Alles über Reisen in Ägypten
2 Land und Leute
3 Alexandria, Mittelmeerküste, Nildelta
4 Kairo kennenlernen
5 In Kairo zurechtkommen, praktische Informationen
6 Im Niltal von Kairo bis Abu Simbel
7 Die Libysche Wüste und ihre Oasen
8 Suezkanal-Gebiet, Rotes Meer
9 Sinai



Die Sicherheitslage

Ägypten zählte lange zu den sichersten Ländern der Nahostregion. Doch auch dieses Land blieb von Terroranschlägen nicht verschont. Seit der Februar-Revolution 2011 hat sich die innenpolitische Lage so verändert, dass jetzt Anschlägen gegen das Unterdrückungsregime der Boden entzogen ist - sollte man zumindest meinen. Aber Logik passt nicht unbedingt in den Kopf potentieller Terroristen.

Das Auswärtige Amt in Berlin gibt Reisehinweise unter der Adresse
www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/01-Reisewarnungen-Liste_node.html
heraus. So lange dort keine Reisewarnung für Ägypten erscheint, schätzen die in der Regel eher vorsichtigen AA-Mitarbeiter die Lage unkritisch ein. Darüber hinaus noch ein paar

Generelle Tipps:
Solange für die gegenwärtige innenpolitische Situation keine Lösung gefunden und die palästinensische Frage nicht in fairer Weise geklärt ist, könnten sich dramatische Situationen im Nahen Osten entwickeln, die spontane Solidaritätskundgebungen der Ägypter auslösen. In solchen Augenblicken kann sich der Hass auf die Amerikaner entladen - aber wer weiß schon, dass Sie kein Amerikaner sind?

Meiden Sie daher in angespannten Situationen in Kairo, Alexandria oder anderen Großstädten

  • die Umgebung wichtiger Moscheen und Kirchen 
  • Universitäten
  • amerikanische Institutionen und bekannte US-Hotels (z.B. Hilton, Sheraton)
  • in Kairo den Tahrir Platz, sobald größere Menschenmengen dort zusammenströmen
  • generell größere Menschenansammlungen, z.B. Demonstrationen (weil man nicht immer versteht, um was es geht)
  • Das Mubarak-Regime hatte während der Revolution Gefängnisse geöffnet und Strafgefangene freigelassen, welche die Bevölkerung bedrohen und die Tahrir-Demonstrationen massiv stören sollten. Bei weitem nicht alle Exgefangene konnten wieder dingfest gemacht werden. Viele Waffenlager der Polizei wurden geplündert; inzwischen kann sich die Quote der Waffenträger vermutlich mit der der US-Amerikaner messen oder übertrifft sie. Überfälle mit Waffengewalt - früher praktisch unbekannt – kommen fast ständig vor. Sie zielen fast ausschließlich auf mehr oder weniger wohlhabend Aussehende, denn unzählige Arbeitslose wissen nicht mehr, wie sie ihre Familien ernähren sollen. Verriegeln Sie immer nach dem Einsteigen die Autotüren (was in den meisten Taxis aus Altersschwäche nicht funktioniert).

Brutale Überfälle auf Touristen sind uns bisher nicht bekannt geworden. Generell scheint die Kleinkriminalität zuzunehmen (das kann auch manchmal eine Art Mundraub von Menschen in großer Not sein). Taschendiebe greifen zu, wo immer es geht. Sie schrecken auch nicht davor zurück Handtaschen, Halsketten oder Ohrringe den Trägerinnen weg- bzw. abzureißen. Lassen Sie als Besucherin am besten ihren Schmuck zu Hause und tragen Sie nur Bauchtaschen mit dem Nötigsten. Es empfiehlt sich, besonders in der Dunkelheit einsamere Straßen und Gassen zu meiden und sich im Hotel oder dessen Nähe aufzuhalten. Derzeit wird auch davon abgeraten, allein in einsamem Gelände herumzulaufen; das gilt insbesondere für Frauen. Nächtliche Fahrten in Großstädten oder gar Überlandfahrten sollten tunlichst vermieden werden, weil besonders dann Autos überfallen werden.

Leser berichten von Geldwechseltricks und Betrügereien vor allem von Kindern, d.h. Vorsicht z.B. beim Tausch von Euromünzen. Rauschen Sie auf keinen Fall bei Straßenhändlern. Nehmen Sie nur den Tagesbedarf an Bargeld mit; auch Kreditkarten lässt man besser im Hotelsafe zurück. Lassen Sie sich beim Zahlen Zeit und zeigen Sie dem Verkäufer jeden Schein ganz deutlich, damit er z.B. beim Herausgeben nicht behaupten kann, Sie hätten einen Zehnerschein gegeben - anstelle des tatsächlichen 100-LE-Scheins.

Die Deutsche Botschaft in Kairo bietet für Krisenfälle einen guten Betreuungs- und Informationsservice für Auslandsdeutsche an, den auch Touristen wahrnehmen können. Man wird dann für die Zeit seines Aufenthaltes per E-Mail und/oder telefonisch über die Sicherheitslage auf dem Laufenden gehalten: https://service.diplo.de/elefandextern/home/registration!form.action.

Dennoch muss festgestellt werden:
Ägypten dürfte noch lange nicht das Kriminalitätsniveau erreicht haben, unter dem viele Europäer oder gar Lateinamerikaner leben!

Daher keine Panik, aber erhöhte Aufmerksamkeit.


Hierzu ein Leserbrief vom 19.12.13:
"Kurzbericht: Ägyptenreise
Besuchszeit: 11.11. -28.11.2013

    Luxor, 7 Tage: Stadt u. Ungebung, Abydos - Tempel, Moalla, El Thor, "Westbank" alle Tempel, Karnak , Luxortempel
    Kairo, 10 Tage: Innenstadt, zu Fuß u. Taxi, Äg. Nationalmuseum, Metrofahrten (20 mal), Giza-Pyramiden, Saqqara /Memphis, Sport-Clubs, Private Treffen

Erfahrungen: So gut wie kein Tourismus. Alle Menschen freundlich, nirgendwo Aggressionen oder spürbare Ausländerfeindlichkeiten.Das Land "ächzt" unter der Last des andauernden Tourismus-Stops. Sehenswürdigkeiten alle zugänglich. Giza kann wegen aufflackernder Demos an manchen Tagen kritisch sein. (Selbst erlebt)
Eintrittspreise ca. 30% teurer als vor 3 Jahren
Zu uns: Wir sind Ägypten-erfahren durch langjährige Tätigkeit dort, sprechen etwas die Landessprache und können eigentlich nur empfehlen, das Land wieder zu besuchen.
Mit freundlichem Gruß
H. Armbruster"

1 Alles über Reisen in Ägypten

Welche Städte bzw. Gebiete kann man besuchen?

Kairo mit seinen vielen Attraktionen sollte man mit Vorsicht angehen. Selbstbewusste Menschen, die nicht bei jeder etwas prekären Situation vor Angst schlottern, können sich auch in Kairo bewegen, wenn sie die Brennpunkte der Auseinandersetzungen meiden, siehe weiter oben. Für ängstliche und natürlich nichtängstliche Besucher ist genug Platz am Roten Meer mit dem Zentrum Hurghada. Die geöffneten Hotels und Resorts werden gut bewacht. Dazu gehört offenbar auch der Ostsinai (Sharm el Sheikh bis Nuveiba). Der Nordsinai um El Arish ist touristisch absolut tabu.
Mittelägypten sollte man wegen der immer wieder aufflackernden Auseinandersetzungen zwischen Islamisten und Kopten meiden, um nicht versehentlich in eine Konfliktsituation zu geraten.
Aus Oberägypten, d.h. insbesondere aus der Gegend Luxor bis Assuan und Abu Simbel liegen uns keine negativen Meldungen vor. Im Gegenteil, Touristen sind sehr willkommen. Auch aus den Oasen der Westlichen Wüste hört man nur Positives zur Sicherheitslage.

Visumverlängerung: Nach (unbestätigten) Berichten werden keine Ganzjahresvisa mehr ausgestellt, sondern nur noch Dreimonats-Visa. Eine Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis kostet derzeit LE 100.

Nach offiziellen Angaben sollten Individual-Visa ab 15.5. 2015 nicht mehr am Flughafen ausgestellt werden, sondern nur noch im Heimatland des Besuchers. Nach neuen Informationen Anfang April 2015 soll dies verschoben und möglicherweise als Intternetversion eingeführt werden.

Das Visum am Flughafen kostet seit Mai 2014 25$.

Der Umsturz des Mubak-Regimes fiel in die Endphase der Druckvorbereitungen für die 18. Auflage von ÄGYPTEN INDIVIDUELL. Genau eine Woche nach der Vertreibung Mubaraks war das Buch druckfertig. Da es wohl noch Zeit dauern wird, bis sich Ägypten konsolditiert und eine durch Wahlen legitimierte Regierung gegeben haben wird, ist eine Recherche der neuen Verhältnisse wenig sinnvoll.
Alle grundsätzlichen Informationen sind jedoch nach wie vor gültig bis auf Abschnitte, die sich mit der jüngeren Vergangenheit und der wirtschaftlichen Situation befassen. Es muss davon ausgegangen werden, dass politische Darstellungen und ökonomische Zahlen – gelinde gesagt – geschönt waren. Deren Umfang ist aber noch nicht bekannt. Besonders in Kapitel 2 werden z.B. Wirtschaftsdaten sowie einige Angaben zur jüngeren Geschichte neu zu schreiben sein.
Bitte beachten Sie auch, dass sich vor allem viele der Praktischen Informationen ändern werden. Das gilt insbesondere für

  • Preisangaben, z.B. bei Hotels, Verkehrsmitteln, Souvenirs, eventuell bei Eintrittspreisen oder im täglichen Leben
  • Hotels oder Restaurants, die aufgrund der wirtschaftlichen Lage schließen mussten
  • Fahrpläne, Öffnungszeiten
  • Restriktionen für Touristen (z.B. Konvoi nach Abu Simbel); diese können aufgehoben oder verschärft werden.

Eine relativ aktuelle Liste der geänderten Eintrittspreise (die natürlich von den Informaten abhängt) finden Sie im Isis&Osirie Forum unter www.isis-und-osiris.de/isisosiris/main/phpBB2/viewtopic.php?t=35265.

Visemar Line, die neue Fährverbindung von Venedig nach Alexandria (www.visemarline.com/en/homepage.php) hat ihren Dienst vorläufig eingestellt.

Die Interimsregierung beschloss kurz vor der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit 2011, die Umstellung einzustellen, da sie ökonomisch nichts gebracht habe und 80% der Bevölkerung bei einer Internetabstimmung für die Abschaffung gewesen seien.

Mitte November 2013 wurde die letzte Ausgangssperre aufgehoben.

Achtung: Alle Vorwahlnummern für Mobiltelefone wurden am 6.10.2011 geändert!!

ALT NEU
012 0122
017 0127
018 0128
0150 0120
010 0100
016 0106
019 0109
0101 0151
011 0111
014 0114
0152 0112
0155 0115

 

Ankunft am Flughafen von Kairo

Das Visum kostet nun (2014) 25 US-Dollar. Man es auch in LE bezahlen (179 LE).
Ein kostenloser Shuttlebus verkehrt zwischen den Terminals und dem Flughafen-Busbahnhof ("Bus Terminal").
Bei Ankunft im Terminal 3 (2008 eröffnet): rausgehen, rechts bis zur Gebäudeecke, dort hält der blaue Flughafenbus. Bei Ankunft im Terminal 1: rausgehen, 100 m halb inks unter der Brücke hält der Bus zum Terminal 3 (direkt vor dem Hoteleingang).

Busse in die Stadt: Vom Bus Terminal fährt Bus 949 zum Midan Abdel Minin Riyad (ab 5 Uhr, 1 LE); zum Midan Ramsis: Bus 324 und Kleinbus 111 je 1,50 LE

Vom Midan Abdel Minin Riyad zum Flughafen: Nr. 400 (bis 24 Uhr), Nr. 356 (bis 21 Uhr), Nr. 27 (bis 21 Uhr, 2 LE, 1 LE pro Gepäck)

 

Eisenbahn

Der Eisenbahnverkehr nach Oberägypten war im Sommer 2013 praktisch eingestellt, wurde aber im November 2013 wieder aufgenommen

Ein Leser - häufiger Ägyptenbesucher - schreibt: "Der für Touristen zugelassene 9.35 Uhr Zug von Luxor nach Kairo war in der 1. Klasse derart verdreckt, versifft und mit Kakalaken verseucht, dass ich zukünftig nicht mehr mit der Bahn fahre". Es scheint auch Züge zu geben, bei denen das nicht oder nicht in diesem Maß zutrifft. Als Alternative können die neuen Busverbindungen zwischen Kairo und Oberägypten genannt, aber nicht unbedingt wegen der Häufigen Unfälle empfohlen werden.

Zugtickets für zumindest die Strecke Kairo-Alexandria können problemlos mit Kreditkarte online gebucht werden: https://enr.gov.eg/. Die Tickets kosten für die Strecke Kairo-Alexandria 1 EGP mehr als am Bahnhof, aber man spart sich das oft anstrengende Anstehen um Tickets am Bahnhof. Außerdem kann man schon von Deutschland aus Tickets kaufen, falls man gleich zu Beginn des Aufenthaltes mit dem Zug fahren möchte.

Mit einer lokalen Mobinil-SIM-Card zahlt man für Inlandsgespräche nur 14 Piaster pro Minute bzw. pro sms, nach Deutschland 3,90 EGP pro Minute, sms kosten auch nur 14 Piaster.

Individualtouristen, die sich nicht um Organisatorisches kümmern wollen, sollten sich an Individualnilreisen, www.individualnilreisen.de, wenden.


Alleinreisende Frau

Verena R., eine alleinreisende Frau, die im September 2012 in Ägypten (Niltal bis Assuan, Oase Bahariya) reiste, schreibt:

Ich war als alleinreisende junge Frau unterwegs, weil mein Reisebegleiter ein paar Tage vor Abflug abgesprungen ist. Kurz habe ich gezögert, ob ich die Reise absagen soll, aber habe mich dann aufgrund ihrer Ermutigungen im Kapitel zu den alleinreisenden Frauen dazu entschieden, doch zu fahren. Und es war eine gute Entscheidung! Nun meine Erfahrungen:

Es ist auch für vorsichtigere alleinreisende Frauen möglich, sich den Aufenthalt so zu organisieren, dass er nicht nur sicher ist, sondern man sich auch wohlfühlt. Von allen Hostels werden Touren angeboten, so dass man theoretisch die gesamte Zeit mit Reiseführer und in der Gruppe verbringen kann.

Entgegen meiner Befürchtungen war es für mich als alleinreisende Frau in Kairo völlig unbedenklich, mich alleine dort zu bewegen. An die ständigen "Hello, welcome, how are you, where are you from?"-Rufe hatte man sich bald gewöhnt. Die Straßen waren auch abends (als es schon dunkel war) so voll, dass man mit einem Hilfe-Schrei sicherlich sofort Unterstützung bekommen hätte und Angreifer hätte abwimmeln können. Das war aber während meines gesamten Aufenthalts zum Glück nicht nötig, ich bin auch niemals in irgendeiner Form sexuell belästigt worden (aber natürlich habe ich auch auf entsprechende Kleidung geachtet).

Vom Hostel aus habe ich auch eine Tour zur Oase Bahariya gebucht, 1 Nacht dort und 1 in der Wüste. Ich wurde in Kairo alleine in den öffentlichen Bus gesetzt und in Bahariya von Samy Cotary empfangen, den Sie auch in Ihrem Buch erwähnt haben. Ich war den ganzen Tag dann alleine mit ihm unterwegs, aber habe mich sehr wohl gefühlt. Er ist toll auf mich eingegangen und vor allem war sein Programm genial: Statt Sehenswürdigkeiten abzuklappern, haben wir verschiedene Familien in Bahariya getroffen, mit Ihnen gegessen, Tee getrunken und gesprochen. Es war richtig schön, die Einheimischen kennenzulernen.

Assiut habe ich schließlich noch einen kurzen Besuch abgestattet. Eigentlich wollte ich einen ganzen Tag bleiben, aber es war deutlich zu spüren, dass es sich um eine Hochburg islamistischer Fundamentalisten handelt, wie Sie auch schrieben. Ich habe mich sehr unwohl gefühlt. Auf Anfragen auf Englisch wurde kaum reagiert, da war man gleich abgeschrieben...

2 Land und Leute

Schweiz verlängert Sperrung von Potentatengeldern

Der Schweizer Rundfunk SRF berichtet am 19.12.2013 unter obiger Headline:

...Der gestürzte Präsident Tunesiens, Zine al-Abidine Ben Ali, und der abgesetzte ägyptische Präsident Ägyptens, Husni Mubarak, werden weiterhin keinen Zugriff auf ihre Schweizer Konten haben. Der Bundesrat hat entschieden, dass die entsprechenden Gelder für weitere drei Jahre gesperrt bleiben.

Total betrifft es Gelder in der Höhe von rund 760 Millionen Franken, die im Zuge des arabischen Frühlings auf Schweizer Bankkonten eingefroren worden sind. Der mit 700 Millionen Franken grösste Teil wird Mubarak und seinem Umfeld zugeordnet. Rund 60 Millionen Franken stammen von Tunesiens Ex-Präsident.

3 Alexandria, Mittelmeerküste, Delta

Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen ins Deltagebiet, ausgenommen Alexandria.

Praktische Informationen (2014):
Hotel Union: Front DZ de luxe, 200 LE, DZ mit Bad, mF 170 LE, Seite DZ ohne Bad mit Waschbecken 100 LE, DZ mit Bad, mF 150 LE

Hotel Hathor: DZ mit Bad, AC und Frühstück 125 LE, fr, se sa

Fischrestaurant Schaaban, bei der Kirche östlich des Orabiplatzes, man sucht den Fisch selbst aus, 70 LE/kg; viele einheimische Gäste, empfehlenswert

Mikrobus in der Stadt kostet 1 LE, zum Montaza Palast ab Corniche 2 LE

Mikrobusse in die Westdeltastädte ab Busbahnhof Muharrambe, Mikrobus zu diesem Busbahnhof ab Corniche an der Kreuzung ca. 500 m östlich des Orabi-Platzes Mikrobus nach Mahmudiya 6 LE, eineinhalb Stunden

4 Kairo, Pyramiden und Fayum

In der aktuellen Auflage schrieben wir: "Die Arkadia Shopping Mall, Corniche, etwa 300 m nördlich des World Trade Centers, mit 500 z.T. sehr anspruchsvollen Shops, wohl das größte derartige Center in Kairo..." Das Gebäude ist während der Revolutionswirren total ausgebrannt.

2011 wurde eine pauschale Eintrittsgebühr von LE 100 für fast alle islamischen Monumente eingeführt, die in der nördlichen Sharia Muizz li-Din Allah liegen, beginnend mit der Stadtmauer und dem Bab el Nasr und endend beim Qalaun Mausoleum.

Die Öffnungszeiten des Ägyptischen Museums wurden geändert: Sa-Do 9-19 Uhr, Fr 9-16 (Stand 12/11). Der Museumsshop von Lehnert&Landrock wurde geschlossen. Noch gibt es keinen Betreiber für den Laden, wahrscheinlich wird ihn die AUC übernehmen.

A.P.E.-Projekt Mokattam: Die Telefonnummer von Mr. Bekhit ist jetzt 0122 32 11 259.

Bei den Pyramiden ist größtes Misstrauen gegenüber jedem angebracht, der Kontakt aufnehmen will! Bereits auf dem Weg dorthin wird man - vor allem als Einzelreisender - unentwegt angequatscht. Es soll z.B. einen "Old Egyptian Way" und einen normalen Weg geben und der wäre sehr lang. Der "Egyptian Way" bedeutet aber nur, nahe dem Sphinx auf ein geprügeltes Pferd gesetzt zu werden. Am Weg zum Eingang auf das Gizeh Plateau wird erzählt, dass dort nur Busse hinauffahren dürfen, was nicht stimmt - man soll ein Pferd mieten. Sobald man nach dem dem Ticketkauf das Pyramidengelände betritt, kommen plötzlich Leute, die vorgeben, von der Regierung zu sein und sich aufdrängen wollen.

Diese oder andere Selbsternannte werden durchaus aggressiv, wenn man versucht, sie mit Nachdruck abzuwimmeln. Am besten möglichst nicht beachten, d.h. nicht hinhören, keinen Augenkontakt, unbeirrt weitergehen.

Der Zugang zur Cheops Pyramide ist nicht mehr limitiert, man wird jederzeit außer während der Mittagspause zwischen 12-13 Uhr eingelassen.
Offiziell besteht Fotoverbot im gesamten Pyramidenbereich, Kameras sind am Eingang abzugeben, was streng kontrolliert wird.

Sakkara: Das jahrzehntelang geschlossene Serapeum ist wieder zugänglich, Sonderticket zu LE 100.

Die Restaurants, aus denen man die Light&Sound-Show sehen kann, verlangen inzwischen so hohe Preise für Getränke, dass man fast auch den offiziellen Eintrittspreis stattdessen bezahlen kann.

Bericht von Ende 2014 über die Pyramiden: Auf dem Gizeh-Plateau gibt es eigentlich nichts Neues. Die ägyptischen Versprechen nach Öffnung des Sphinx-Tempel sowie neuer Beamtengräber haben sich wieder mal nicht erfüllt. Alle drei Pyramiden sind offen, die von Cheops natürlich mit personellen und zeitlichen Einschränkungen. Von den Königinnenpyramiden sind die beiden äußeren offen. An Gräbern sind nur die üblichen offen, Qar und Idu sowie die Mastaba von Meresanch.  
In Sakkara ist das Serapeum wunderbar restauriert. Von den Gräbern des Neuen Reich sind 4 Gräber offen. Besonders hat mir die schöne Grabkammer des Maja gefallen.
In Dahschur gibt es keine neuen Öffnungen. Die Polizei hat die Sicherheit nach Osten hin zum Fruchtland verschärft und fährt besonders bei der Knickpyramide Streife.
In Memphis sind die Reste des Ptahtempel mit einer hohen Mauer umgeben worden. Vielleicht ein Versuch der Bewahrung bis zu einer irgendwann Restaurierung.
Die Pyramidenreste des Djedjefre in Abu Roasch sind gut freigelegt, und sogar eine Ahnung des Pyramidentempels ist zu sehen.

5 In Kairo zurechtkommen - Praktische Informationen

Die Metrohalt Sadat (unter dem Tahrir) ist nach wie vor geschlossen. Ein Umsteigen zwischen Linie 1 und 2 ist nur in Shohadaa (ehemals Ramsis) möglich. Auch El Giza soll geschlossen sein. Die Metrostation Giza ist ebenfalls geschlossen, man steigt am besten in der Station OM EL MASREEYN ein oder aus.

Die Metro-Station unter dem Midan Ramsis wurde umbenannt: Jetzt heißt sie nicht mehr Mubarak sondern El Shuhada, Die Märtyrer.

Seit Anfang August 2014 ist der seit vielen Monaten geschlossene Metrohalt GIZA wieder offen. Weiterhin geschlossen ist jedoch die Metrostation Sadat (unter dem Tahrir).

Busverbindungen

Vom Flughafen in die Stadt: Bus 949 via Ramses-Bahnhof zum Midan Abdel Minim Riyad (ab 5:30 Uhr), Bus 324 und Kleinbus 111 zum Ramses-Bahnhof

Aus der Stadt zum Flughafen: Bus 400 vom Midan Abdel Minim Riyad (zur vollen Stunde 6 Uhr – 22 Uhr, 50 Pt.); von Zamalek, Sh. 26. Juli: nach Gizeh (Bus 103), zum Ramses-Bhf. (Bus 101), zum Flugahfen (Kleinbus 92)

Nach Tabah: a) East Delta fährt ab Torgoman-Terminal täglich 6:00, 9:30, 23:30 Uhr 7 Std., 75 LE, von dort 10 Min. zu Fuß zur Grenze
b) Superjet fährt ab Al-Masa Terminal dienstags u. samstags 23 Uhr, 250 LE, in Tabah zahlt man 2 LE Ausreisesteuer bzw. 75 LE Einreisesteuer
c) Bus von Tabah nach Kairo: 10:30 Uhr, endet am Abbasiya Terminal

In Kairo verkehren jetzt viele weiße Taxis mit funktionierendem Taxameter, deren Preise nicht viel höher liegen als bei den alten schwarz-weißen Klapperkisten ohne jede Preisanzeige.

Die Metrolinie 3 ist von der Haltestelle Attaba bis Abbasia ist fertigegstellt. Sie soll irgendwann den Flughafen erreichen.

Die Emailadresse von dem Fahrer mit Mittelklassewagen Sameh Abedy, hat sich geändert in

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, die Telefonnummern 0191827855 oder 0172366160 sind geblieben.

6 Im Niltal von Kairo bis Abu Simbel

Für die Strecke bis Luxor gibt es Reisewarnungen!

Minia

Das Museum in Mallawi wurde von Muslimbrüdern angegriffen und stark zerstört, viele Objekte wurden zerschlagen oder kamen abhanden.
Das Hotel Aton ist unter dem Namen Grand Aton wieder geöffnet.

Assiut

Sohag

Leider wurden die Bezeichnungen der am Wüstenrand liegenden Klöster in der vorliegenden Auflage verwechselt: Das Weiße Kloster ist das Deir Amba Shenuta, das Rote Kloster das Deir Amba Bishoi.

Luxor und Theben-West

Im Isis & Osiris Forum kann man sich aktuell (Herbst 2013) über Luxor informieren: www.isis-und-osiris.de/isisosiris/main/phpBB2/viewtopic.php?t=35444

Die Sphingenallee zwischen Karnak und Luxor Tempel ist nicht fertiggestellt (Ende 2013) und wird wohl auf längere Zeit noch nicht in Gänze eröffnet werden. Über weite Strecken sind leere Podeste zu sehen, ein Spaziergang lohnt nicht.

Karnak: Sehr empfehlenswert ist nun ein Besuch des Südwesttores (Anfang der Sphingenallee nach Luxor) und des Chonstempels. Dort hat das ARCE Restaurierungen durchgeführt und auf großen Flächen die hervorragend erhaltenen antiken Farben wieder ans Tageslicht befördert. Ein Vergleich der Farbenpracht mit den Gräbern in Theben West drängt sich auf.

Eintrittspreise 2014: Karnak Tempel: 80 L.E., Open Air Museum 40 L.E, Luxor Tempel: 60 L.E, Luxor Museum: 100 L.E. - im Gegensatz zu früheren Jahren ist das Fotografieren dort nicht mehr erlaubt, Medinet Habu: 40 L.E, Privatgräber: Sennefer/Rechmire: 30 L.E.

Angeblich wurde der Kamelmarkt eingestellt.

Das Restaurant OASIS CAFE ist in die St. Josephstraße umgezogen, das Essen sei nach wie vor "grandios", schreibt ein Leser.

Vor dem Hotel Little Garden warnt ein Leserin: Unsauber, unzuverlässiger Service, geringer Sicherheitsstandard.

Die Telefonnummer des Al Salam Camp hat sich geändert in 0100 682 4067.

Edfu

Seit 2011 wird im Tempelgelände eine Sound & Light Show (Info Tel 0182 690 082, 0129 400 092, Eintritt LE 75) um ca. 19 Uhr angeboten, die etwa 45 Minuten dauert und sehenswert ist.

Assuan

Druckfehlerberichtigung: Die Vorwahl von Assuan lautet 097, nicht 095.

Achtung Diebstähle - Hauptsächlich in Assuan, aber auch in anderen Orten Oberägyptens werden Touristen immer wieder von Kindern gebeten, Euro-Münzen in Ägyptische Pfund umzutauschen. Das ist meistens mit Taschendiebstähllen verbunden, wie eine Leserin schreibt:
"Man soll 20€ Münzen in einen Schein umtauschen, gibt man den Schein raus, so tauschen sie ihn blitzschnell in einen 5 €-Schein um und behaupten, man hätte ihnen den 5 €-Schein gegeben. Oder sie möchten 10 € in ägyptische Pfund getauscht haben und bieten einen guten Kurs an. Wenn man ihnen für 10 € 60 Pfund gibt, z.B. 3x 20 Pfund, so vertauschen sie einen 20 Pfundschein mit einem 5 Pfundschein und wollen mehr Geld haben. Der 5 Pfundschein und der 20 Pfundschein sehen sich sehr ähnlich. Oder Kinder bieten Lesezeichen an, 5 Stück für 1 Euro. Wenn man ihnen einen Euro gibt, so vertauschen sie ihn gegen ein ägyptisch Pfund, das dem Euro sehr ähnlich ist und verlangen die Differenz."

Das Old Cataract Hotel ist nach der Renovierung als Sofitel Legend Old Cataract Hotel mit 7* wiedereröffnet worden. Bei der Renovierung ist es gelungen, das Erbe des Baus weitestgehend zu erhalten. Für den Blick von der Terrasse muss man sich unter Tel 097 231 6000 anmelden, denn sie soll überwiegend nur den Hotelgästen vorbehalten bleiben. Die Old Cataract-Teatime für Besucher beinhaltet neben dem Schwarzen Tee eine Etagere mit Obst, Sandwiches und einer Auswahl von Kuchen und Süßspeisen und kostet 250 Pfund plus Steuern (plus Trinkgeld).

Ein sehr empfehlenswertes Silbergeschäft (nubischer Schmuck) empfiehlt ein Leser: Mohamed al-Razek As-Shorbagi ("Hagg Hassan Silver"), Souk-Hauptstraße, 20 m nördlich der Moschee.

Taxi ab Corniche nach Philae kostet ca. 40 LE, Fahrer wartet am Parkplatz bei den Booten, kleines Boot 25 LE pP (50 LE für 3 Personen).

Zur Zeit lassen sich Kreuzfahrten auf dem Nassersee bei Hotelrezeptionisten oder für die Nubian Sea über www.highdamcruise.com buchen.

Ein Leser empfiehlt sehr das uns bisher nicht bekannte Hotel Bet el Kerem auf der Westseite des Nils im Dorf Nagh el Kuba, Tel 0123911052, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.betelkerem.com.

Von Assuan fahren Minibusse zu LE 15-20 über die Wüstenstraße nach Luxor. Das ist flexibler und billiger als Bus und Bahn.

Die Fähre nach Wadi Halfa kostete im Dezember 2011 LE 322 pP.

Abu Simbel

Der Eintritt kostet LE 95/Person. Der öffentliche Bus (LE 25) fährt um 8 Uhr vom Busbahnhof Assuan ab und kehrt ab 13 Uhr von Abu Simbel nach Assuan zurück.

7 Die Westliche Wüste und ihre Oasen

Farafra

Ahmed Abed informierte uns über das neue Rahala Safari Hotel, nur 300 m östlich des Badawiya Hotels gelegen. Es besteht aus Lehmziegel-Bungalows. Außerdem werden die üblichen Wüstentrips angeboten.

Laut Leserangaben ist das Hotel Sunrise total heruntergekommen, schmutzig, unfreundlicher Service. Nicht mehr zu empfehlen.

Dahkla

Die Mozawaka-Gräber sind (wieder) geschlossen.

Gilf Kebir

Im Herbst 2011 wurde vom Kölner Heinrich Barth Institut Sand aus der Mestekawi-Foggini-Höhle entfernt, so dass nun zusätzlich 1,5 Höhenmeter Höhlenwand mit neuen Darstellungen zu sehen sind.

Kharga

Der Hibistempel ist nach wie vor geschlossen. Eingangsgebäude und Besucherzentrum sind noch im Rohbau. Es sah nicht nach einer Öffnung in absehbarer Zeit aus.

8 Suez-Kanal-Gebiet, Rotes Meer

Abtoniuskloster

Im Kloster darf man nicht mehr übernachten, zelten nur 1,5 km entfernt. Frauen dürfen überhaupt nicht im oder in der Umgebung des Klosters nächtigen.

Hurghada

Abzocke bei der Ankunft am Flughafen. Ein Leser schreibt "....Reiseleiter mit Tafeln der deutschen Reiseunternehmen, u.a. L'Tur und TUI, treiben die Reisenden an "Mauttische" wo ihnen dann das Visum in den Pass geklebt wird. Erst dann werden € 25 pro Person verlangt am Bankschalter hätte das Visum15 US$ = ca. 12 € gekostet. Bei 150 Personen pro Landung werden ca. € 2.000 abgezockt."

Das Auswärtige Amt warnt vor „betrügerischen bzw. erpresserischen Verhaltensweisen bei Taxifahrern. Es sollten daher nur Taxis mit eingeschaltetem Taxameter benutzt werden. Fahrgäste sollten sich vorher, bspw. in ihrem Hotel, über das Fahrtziel und den ungefähren Fahrtpreis informieren. Die Bezahlung sollte nach dem Aussteigen durch das Fenster erfolgen.“

Die Fähre nach Sharm el Sheikh verkehrt (vorläufig) wegen der geringen Touristenzahlen nicht. Telefonische Auskunft 012 7910121.

Im Oktober 2012 eröffnete die TU Berlin einen Campus in El Gouna, der wesentlich von dem Gründer El Gounas und Exstudenten der TU, Samih Sawiris, finaziert wird.

Der Honorarkonsul in Hurghada hat gewechselt:

Seit Mai 2014 führt Dr. Andreas Müller die Geschäfte
M 18, Said Sonbol Ibrahim St.
El Helal
Handy: 01068924154
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

9 Sinai

Sharm el Sheikh

"Sternenpaula", eine in Sharm el Sheikh lebende deutsche Fremdenführerin (www.sternepaula.de) schrieb uns sehr positiv über das relativ kleine Hotel unter britischer Leitung Oonas Dive Club in Naama Bay, Tel 069 3600 581, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.oonasdiveclub.com/en/hotel, direkt am Strand gelegen, sehr sauber, mF E+B €45, D+B €60.

Die Fähre nach Hurghada verkehrt (vorläufig) wegen der geringen Touristenzahlen nicht (Stand 06/11). Telefonische Auskunft 012 7910121.

Dahab

Leser machten sehr gute Erfahrungen im Ali Baba Restaurant.

Nach St. Kathrin kommt man nur mit Taxi, ca. 200 LE, geht aber umgekehrt von St. Kathrin auch für 100 LE.

Nuveiba

Das bekannte (und sehr gute) RockSea Camp hat eine neue E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Derzeit scheint nur ein Schiff nach Aqaba (Slowboat) zu verkehren, das nachmittags gegen 15 U abfahren soll (ein Leser wartete 9 Stunden). Der Fahrpreis wurde auf $75 erhöht.

St. Katharina

Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen ins Hinterland, u.a. auch zum Kloster St. Katharin.

Das Kloster ist jetzt an den normalen Tagen von 8:45 bis 11:30 geöffnet. Feiertage 2013, an den das Kloster geschlossen ist: Januar: 07.,14.,18.,19., Februar: 15., März: 18.,19.,20., April: 27., Mai: 01.,02.,03.,04.,06.,08., Juni: 13.,24. , Juli: 12., August: 19.,28., September: 27., Oktober: keine, November: 14., Dezember: 04.,07.

Rimah Tours operiert jetzt von von St. Katharina aus: Tel 122 650 22 62, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.rimah.ch. Rimah war mit einem Beduinen verheiratet, spricht fließend arabisch und kennt den Sinai bestens.

Übernachtung im Hospiz kostet 200 LE mit Halbpension, nur Barzahlung. (Gutes) Mittagessen optional 30 LE.

Nach Dahab (und umgekehrt) von St. Katharin kommt man nur per Taxi, mit Glück ca. 100 LE. Von Dahab nach Katharin (nicht umgekehrt) darf neuerdings nur im Konvoi gefahren werden.

Coloured Canyon

Die Cafeteria beim Coloured Canyon wird nun von Sharif, dem Besitzer des Basata Camps gemanagt. Es soll ein Eco-Camp entstehen. Toiletten und Duschen sind bereits vorhanden. Auch der Canyon wird nun gepflegt.